Kaffee - eine Wildpflanze verändert die Welt


Sonntag, 29. April 2018, 15°°-18°° Uhr, Herrenhaus


Kaffee gehört für viele von uns zum täglichen Genuss. Wo kommt er aber her, wie wird er produziert und verarbeitet, wie wird er getrunken? Prof. Dr. Gerold Rahmann stellt an diesem Sonntag den Kaffee in seiner ganzen Vielfalt vor. Kaffee aus Äthiopien, der Heimat des Wildkaffees, steht dabei im Vordergrund. Er wird dort zumeist in naturbelassenen Waldgärten geerntet. Die meisten sonnengetrockneten äthiopischen Kaffees stammen aus den Bergregionen östlich der Hauptstadt Addis Abeba. Der Großteil der gewaschenen Kaffees kommt aus dem Hochland südlich und westlich von Addis Abeba. Der Referent wird den Unterschied zwischen „sonnengetrocknet“ und “gewaschen“ erklären. Gerade auf dem Land lebende Familien kommen in Äthiopien drei Mal pro Tag zur Kaffeezeremonie zusammen, um gemeinsam ihren Kaffee zu genießen. Äthiopien ist flächenmäßig dreimal so groß wie Deutschland. Das Land gehört zu den größten Kaffee-Exporteuren der Welt. Neben Gemüse, Ölsaaten, Blumen und Vieh ist Kaffee eines der wichtigsten Exportgüter des Landes. An unserem „Kaffee-Nachmittag“ gibt es natürlich auch Bio-Kaffee und Bio-Kuchen, es soll im Herrenhaus schließlich sonntäglich-gemütlich sein.  

Anmeldung erforderlich

Kostenbeitrag: 6 € | 4 €