Eine Welt ohne Hunger - über das Für und Wider der Entwicklungshilfe am Beispiel von Äthiopien


Donnerstag, 25. Januar 2018, 19°° Uhr, Herrenhaus

Der Institutsleiter, Prof. Dr. Gerold Rahmann, war von 2015 bis 2017 in Äthiopien, einem der ärmsten und bevölkerungsreichsten Länder der Erde, um dort das deutsche Programm „Eine Welt ohne Hunger“ aufzubauen. Er berichtet über seine Arbeit und diskutiert gemeinsam mit den Zuhörern über das Für und Wider der Entwicklungshilfe. Deutschland ist eines der Haupt-Geberländer für Entwicklungshilfe und hat seit einigen Jahren das Thema „Eine Welt ohne Hunger“ zum Schwerpunkt gemacht. Unsere Regierung hat im Rahmen der G7-Staaten versprochen, dass Deutschland bis 2025 sechs Millionen Menschen vom Hunger befreit. Milliarden Euro wurden dafür bereitgestellt, vor allem für Afrika. Besonders in Afrika ist die Hungerbekämpfung seit Jahrzehnten eine der zentralen Herausforderungen: für die Menschen vor Ort, aber auch für uns. Besonders die zunehmende Bevölkerung „frisst“ viele Erfolge. Bis 2100 wird die Weltbevölkerung auf 11 bis 13 Milliarden Menschen anwachsen, allein in Afrika von 1 auf 4 Milliarden Menschen. Wenn schon heute viele nicht mehr satt werden, wie soll es erst gehen, wenn viermal so viele dort leben?  

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten