TTIP - Transatlantisches Handelsabkommen


Donnerstag, 12. Feburar 2015, 19 Uhr Herrenhaus


Freihandel ist das große Thema auf der Tagesordnung der Weltwirtschaftspolitik. Das transatlantische Handelsabkommen, das gegenwärtig verhandelt wird, soll in Form eines völkerrechtlichen Vertrags zwischen der Europäischen Union, den USA und weiteren Staaten Anwendung finden. Es soll schrittweise die beiderseitige Liberalisierung des Handels und der Investitionen für Waren und Dienstleistungen vorsehen und Regeln zu handels- und investitionsbezogenen Fragen enthalten. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf der Beseitigung unnötiger Regulierungsschranken liegen.

Aus unterschiedlichsten Richtungen gibt es dazu Kritik und eine Vielzahl von Bedenken. So zum Beispiel in Hinblick auf eine befürchtete Senkung von gesetzlichen Gesundheits-, Umwelt-, und Sozialstandards. Aber auch die Art und Weise, wie dieses Abkommen verhandelt wird, ruft zahlreiche Kritiker auf den Plan.

Der Referent, Jürgen Knirsch, ist Experte für Globalisierung und Konsum bei Greenpeace. Er wird das Thema TTIP vor allem aus der Sicht der globalen Umweltrelevanz beleuchten.

Eine interessante Analyse finden Sie hier (für die Inhalte ist der Förderverein nicht verantwortlich).

Die Veranstaltung war mit über 80 TeilnehmerInnen restlos ausgebucht. Es war deutlich zu fühlen, dass viele Angst vor einer Fremdbestimmung durch solche Verträge haben. Es soll in unserer Hand bleiben, zu entscheiden, wie wir leben und was wir essen oder sonst wie konsumieren wollen. Dass ausländische / multinationale Firmen sich in unsere Lebensführung rechtlich einmischen können ist für die Anwesenden nicht akzeptabel.