Trentobst

Die kurze Geschichte vom "Trentobst"

Zur Gründung des Instituts für Ökologischen Landbau in Trenthorst wurden von Freunden, Förderern und Institutsmit-arbeiterinnen und -mitarbeitern rund 400 Hochstamm-Obstbäume alter Sorten auf zwei großen Wiesen (zusammen rund 5 Hektar) der Liegenschaft Trenthorst / Wulmenau gepflanzt.

Die Streuobstflächen werden nach naturschutzfachlichen Kriterien genutzt. Erst ab Juni erfolgt eine erste Mahd. Die Kräuter und Gräser konnten vorher aussamen und Bodenbrüter ihre erste Brut großziehen. Die Bäume werden ansonsten Ruhe gelassen. Bienen, andere Insekten, Käfer, Spinnen, Vögel und viele weitere Baumbewohner können hier Futter oder Nistplätze finden.

Nur im Winter erfolgt eine Baumpflege, wenn es nötig ist.

Das Obst wird nicht behandelt, auch nicht mit dem im Ökolandbau erlaubtem Mitteln wie z.B. Kupfer gegen Pilzinfektionen). Die Bäume und das Obst dürfen einfach blühen, wachsen und reif werden. Ein fauler, löchriger oder schorfiger Apfel ist dann auch mal dabei.

Jeder Baum hat einen symbolischen Paten. Diese werden jährlich mit einer Weihnachtskarte und mit einem Jahresbericht über das Wachsen und Gedeihen des Instituts informiert. Dieses verbindet und schafft Partner.

Wir freuen uns, wenn Kinder aus dem Dorf mal einen Apfel vom Baum "stehlen". 2009 wurde die erste Ernte aus Fallobst gesammelt und zum leckeren "Trentobst"-Bio-Apfelsaft gepresst (ein paar Birnen waren auch noch dabei). Die Sortenvielfalt, der Streuobstcharakter und der Spaß beim Sammeln schmecken deutlich durch. Wir freuen uns, wenn er ihnen schmeckt.

Die erste geerntete Kiste für "Trentobst"-Saft von derersten Ernte vom ersten Baum (Nr. 1) 2009.

Die ersten Sammler der ersten Kiste vom ersten Baumfür den ersten Saft 2009.

Die 3,5 ha große Streuobstwiese in Trenthorst (im Sommer).

"Trentobst"-Saft vor dem Streuobstbaum,der von Prinz Charles 2002 gepflanzt wurde.